Wie alles begann
Zu meinem ersten eigenen Pferd kam ich wie die Jungfrau zum Kinde, suchte ich 1994 doch eigentlich eine Möglichkeit für meine Tochter auf einem kleinen Pony reiten zu können. Im gleichen Stall stand ein Endmaßpony, es tat mir leid. Keiner kümmerte sich irgendwie darum. Tinka war zu verkaufen... da war es passiert.
Mein erster Knabstrupper war eine Ponystute mit Namen Ceejay, vermutlich ein Norweger/Knabstrupper-Mix , ohne Papiere. Ich entdeckte sie in einer Pferdeverkaufsanzeige, das Foto faszinierte mich. Von der Rasse Knabstrupper hatte ich bis dato noch nicht viel gehört. Ceejay kam 1995 hochtragend zu uns.

Stute Ceejay mit Fohlen Shogun
Ich verschlang alles, was es zu dieser faszinierenden Rasse zu lesen gab, führte Gespräche, der Funke war übergesprungen. Mit ihrem Fohlen Shogun wurde auch der Züchtervirus sehr erfolgreich in mein Herz implantiert...
Da meine Töchter noch klein waren und wir damit auch von der Größe passende kleine Ponys hatten, lag mein Augenmerk anfänglich eher bei den kleinen und mittelgroßen Knabis. Wir haben einige nette Fohlen in dieser Größe gezogen, welche auch meist prämiert wurden. Damals wollte ich gute, bunte Ponyfohlen züchten, passend dazu der Zuchtname "Home of Happy Horses". Ich kaufte den Junghengst Little Merlin, brachte ihn zur Körung.

Little Merlin
Die Wende im Denken begann 1998. Eigentlich nur mangels einer Alternative in ähnlicher Größe und in annehmbarer Entfernung brachte ich zwei Ponystuten zu Svante af Hestedale zum Decken. Ich sah diesen tollen Hengst und war sofort verliebt. Das, genau das wollte ich züchten. Die Begriffe "barock"und "Original" Knabstrupper hielten Einzug in mein Vokabular und mein Denken.

Tonka in seiner Herde. Hier mit Nebraska, Spirit und Nashanti
2001 dann ging mein Traum in Erfüllung, der Hengst Svante af Hestedale kam zu uns. Bei uns heißt er seither "Tonka". Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch unser Stutenbestand entsprechend verändert und wir züchten seither barocke Knabstrupper mit möglichst klassischer oder originaler Blutführung und in handlichem Kleinpferdemaß von 1,45 bis 1,55 m . Kein anderes Pferd steht für MICH (und mir ist sehr wohl bewusst, dass das subjektiv ist) mehr für den Knabstrupper als mein geliebter Hengst Tonka. Daraus leitet sich unser Zuchtname „af Tonka“ ab.